Die Skizze von Prof. Hans Struhk zeigt die "abgespeckte" Sanierungsvariante mit zwei Becken, ohne Rutsche, die nach der Kostenschätzung unserer Gutachter für 5,5 Mio. zu realisieren wäre.

Bereits bei unserer ersten öffentlichen Veranstaltung zur Rettung des Gliesmaroder Bades am 4. Juni 2013 haben wir die Option eines "schlichten, kleinen Bades" ins Gespräch gebracht, um Sanierungs- und Betriebskosten zu verringern (BZ 05.06.13).

Die Skizze unseres Baugutachters Prof. Hans Struhk, der das Gliesmaroder Bad übrigens auch 1978/79 entworfen und erbaut hat, veranschaulicht und erläutert diese Option auf das Schönste.

Hier aber noch einmal die Gutachter-Zahlen für die verschiedenen Varianten einer Badsanierung im Vergleich:

struhk architekten / WWS Eisele:

6,7 Mio. für die große Variante (alle 6 Becken bleiben, Sauna bleibt, nur die Rutsche fällt weg)

5,5 Mio. für die "abgespeckte" Variante (2 Becken: Schwimmerbecken und kombiniertes Nichtschwimmer- und Planschbecken, Sauna bleibt, Rutsche fällt weg)

Zusätzliches Einsparungspotential bei beiden Varianten ca. 0,9 Mio.

Stadtbad GmbH:

Die Kostenschätzung der Stadtbad-GmbH, die eine wichtige Grundlage der Ratsentscheidung von 2007 für das 3-Bäderkonzept war (incl. Schließung von Nordbad, Wenden und Gliesmarode), finden Sie hier: Link

Beachten Sie bitte, dass die in dem Gutachten der Stadtbad GmbH genannten rund 9 Mio. Euro nach dem Baukostenindex heute ca. 11 Mio. wären (Baukostensteigerung für öffentliche Gebäude von 2006 - 2013 rund 20%).

Diese - wie struhk / eisele belegen - ohnehin schon deutlich überhöhten Zahlen wurden vom Geschäftsführer der Stadtbad GmbH, Herrn Scharna, und dem Aufsichtsrat der Stadtbad GmbH gegenüber Politikern und der Öffentlichkeit auch gerne noch großzügig nach oben "aufgerundet". Hier nur zwei Beispiele:

BIBS-Ortstermin im Badezentrum Gliesmarode 19.01.2007: Herr Scharna nennt als Sanierungsbedarf 10-11 Mio. (= nach heutigen Preisen 12-13 Mio.) Link

BZ-Artikel über eine Sitzung des Stadtbad-Aufsichtsrats vom 19.02.2007: genannte Sanierungskosten 9-12 Mio.( = nach heutigen Preisen 12-14 Mio.) Link

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

   

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